24 hours of Dubai - Impressions
Anfang des Jahres entstand der Plan, mit 6 Fahrern in die Wüstenstadt Dubai zu reisen, um zu zeigen, dass Deutschland auch der Hitze der Wüste gewachsen ist. Diesem Aufruf folgten Alexander Krupp, Laura Luft, Timo Schween, Frank Moritz, Raphael Lekies und Reinhard Lekies.
Nun die Wüste erwieß sich nicht als so warm, wie wir uns das erhofft hatten. Aber es war genug, um ohne Jacke und 3 Schichten Pullover zu fahren. Unser erstes Training am Tag vor dem Rennen ließ uns Hoffnung schöpfen, dass wir gut abschneiden würden. Unsere ungewöhnlichen Trainingsmethoden (Gruppenfahren) wurden interessiert beobachtet.
Am Tag des Rennens weihten wir unsere Box ein und machten es uns gemütlich. Betten, Tische und Stühle waren vorhanden. Wasser gab es in Unmengen direkt vor unserer Box. Nach dem Briefing des scharf klingenden Veranstalters, ging es zur Kartbeklebung und dann zum Training. Schnell war klar, dass Raphael unser Quali fahren würde und er holte schließlich Platz 12 raus.
Der Start fand im Le Mans Modus statt. Dies kostete uns am Anfang ein Platz, was aber nicht weiter tragisch war, denn das Rennen hat ja bekanntlich 24 Stunden. Die nächsten Stunden liefen gut und wir fuhren konstant unsere Zeiten und etablierten uns im Mittelfeld. Es wurde auch schnell klar, dass die Lekies Familie unser Zugpferd wurde, da die Rundenzeiten mit den vorderen Teams übereinstimmte.
Unsere Fahrerwechsel wurden bis auf die Minute getimed. Wir wollten zeittechnisch das Maximum rausholen. Strafen gab es keine, nur lediglich 3 Verwarnungen, die aber nicht weiter wichtig waren. In der Nacht wurde es etwas härter, nicht nur die Müdigkeit machte uns zu schaffen sondern auch, man glaube es kaum, die Kälte. Erst mit den ersten Sonnenstrahlen kam die Wärme wieder ein bisschen zurück.
Am Ende hatten wir noch Chancen auf den 10 Platz. Obwohl Reinhard alles gab, reichte es dann doch nur für Platz 11, was uns aber voll zufriedenstellte.
Der Zieleinlauf war sehr schön anzusehen und jeder der meist internationalen Teams hatte sich euphorisch gefreut. Die Fahrer wurden mit Wasser bespritzt, was die Sektdusche ersetzte.
Am Ende des Tages ließen wir es noch gemütlich in unserer "Stammkneipe" (Meat & Co. im Souk Madinat Jumeirah) ausklingen. Wir trafen sogar noch die Belgier unserer Nachbarbox. Es war eine sehr schöne Zeit in Duabei und wir kommen wieder, keine Frage!
Euer Planet Kart Racing Team.