Oschersleben
Es war eine schnelle Bahn in Oschersleben und das Wetter war am Samstag alles andere als passend. Es schüttete wie aus Kübeln, was aber die Rennleitung nicht sonderlich beeindruckte. Wir fuhren das erste Rennen im Regen komplett auf Slicks. Sehr witzige Angelegenheit, man hätte mal eine Dreherquote und die Kiesbettstatistik heranziehen können. Aber immerhin gab es keine bösen Unfälle. Dies war auch unser bestes Ergebnis im Rennen und auch in diesem Jahr. Wir scheinen Regen schon zu mögen, obwohl man doch lieber im trockenen fährt.
Abends wurden dann für das Flutlichtrennen Regenreifen aufgezogen, denn man meinte, es würde noch regnen. Natürlich nicht, es musste genau zum Rennstart aufhören und wir fuhren auf nasser Strecke im Flutlich mit Regenreifen. Auch nicht schlecht, man hat zwar nichts gesehen, vor lauter Regentropfen auf dem Visier, aber es hat Spass gemacht. Der Platz war leider nicht so gut, denn wir starteten von ganz hinten (das zweite Qualifying war nicht gerade berauschend ausgefallen ;-)
Am Sonntag standen die Karts natürlich noch mit Regenreifen im Fahrerlager und somit wurden diese auch nicht umgerüstet. Es sollte ja wieder Regen geben. Nein, natürlich diesmal genau umgekehrt, es kam die Sonne heraus und es blieb trocken.
Jetzt musste jedes Team selbst in die Boxengasse fahren, um die Reifen wechseln zu lassen. Sehr schön, wenn es wenigstens eine gleiche Standzeit und eine geordnete Reihenfolge gegeben hätte. Auch hier Fehlanzeige. Lustiges durcheinander wechseln und stehen wie im Drive In bei McDonalds. So mussten einige 20 min warten, andere waren schon in nur 5 min durch mit dem Wechseln. Wir hatten zum Glück noch einigermaßen gut erhaltene Regenreifen auf dem Kart und konnten somit diese noch länger runterfahren als andere Teams. Leider hatten wir auch somit 1h30min ein "ich fahre auf Regenreifen im Trockenen" Zeitengefühl. 2 Sekunden waren wir langsamer als die mittlerweile Slickbereiften, aber besser noch als in der Box rumdümpeln. Danach lief es dann mit Slicks relativ gut und wir konnten uns nach vorne arbeiten. Der Startplatz war bei 20 Teams am Sonntag auch nur Platz 18, aber immerhin haben wir uns noch vorgearbeitet.
Wie die Ergebnisse letztendlich aussehen, wird noch offiziell bekannt gegeben.
Somit geht ein spannendes und durchwachsenes AVD Jahr 2009 zu Ende. Das Ziel, zu gewinnen, haben wir leider verfehlt, aber es gibt ja jedes Jahr wieder eine neue Chance dazu.