77 Stunden und kein bisschen müde
Wir haben es geschafft, Markus Hinzen, Michael, Guido, Flo, Steffen, Carsten, Gert, Krissi, Timo, Laura, Markus Grenzer und Daniel sind erfolgreich über die Ziellinie des neu aufgestellten Weltrekords im Kartfahren gebrettert. 77 Stunden Kartfahren waren es dann am Ende und wir waren kein bisschen müde ;-). Als Team Maintaler belegten wir (noch nicht ganz offiziell) den 25. Platz von 44 Teams. Wir sind also weit über unsere geplanten Ziele rausgeschossen die da waren:
- Ankommen!
- Nicht letzter werden!
Aber egal ob ein Platz nach vorne oder nach hinten, man kann sich gar nicht vorstellen wie geil es ist, endlich nach 4 Tagen Dauerfahren, in der Box rumhängen, schrauben (Steffen) endlich ins Ziel zu fahren und den Motor abzustellen (Foto).
Egal, ob als Helfer oder Fahrer, jeder war gefragt oder auch ausserhalb seiner Schicht so gut wie möglich dabei. Ohne diesen Zusammenhalt hätte man aufgegeben, bevor das Kart aufgibt.
Die Karts erwiesen sich als sehr robust, was ich persönlich nicht gedacht hätte. Das einzigste, was wir zu verschmerzen hatten, waren vier Sätze Vorderreifen und 2 Sätze Hinterreifen und ein Licht unserer Kartbeleuchtung (Foto).
Die Stimmung im gesamten Fahrerlager war bis zum Ende super und die Leute hatten mit sich selbst sehr viel Spass und fast keinem ging es mehr am Schluss um die Platzierung, sodass teilweise die Karts beim letzten Fahrerwechsel von den Teams durch die Boxengasse getragen wurden. Auch das "Walken" vorm Kart in der Boxengasse, das von der Rennleitung vorgeschrieben war, wurde von Tag zu Tag zu einem (auch manchmal nervigen) Running Gag. Dies wurde in allen möglichen Variationen ausgeführt und begeistert bejubelt.
Die letzte Ehrenrunde schenkten wir unserem Chefmechaniker Steffen, weil er
unsere Schrauberkünste 4 Tage lang ertragen musste ;-) (Foto).
Nach der Einfahrt ließen es alle krachen, es gab Burnouts und Laola Wellen ohne Ende. Alle waren froh, dass sie es geschafft hatten und ließen ihrer Freude freien Lauf.
Komischerweise wurden erst nach dem Ende des Rennen rauchende Kupplungen und Reifenplatzer gesichtet.
Nun zum Schluss bleibt einfach nur zu sagen. Manches könnte man jetzt zwar besser machen, aber es war einfach nur geil und wir bereuen nichts!!